Die Woche nach Ostern war die letzte meines langen Zwangsurlaubs.
Sie startete leider schon am Dienstag um 7h20 mit sehr lauten Klopfgeräuschen.
Anfangs haben wir uns noch über komische Nachbarn gewundert, die sich diese Uhrzeit aussuchen, um die Wohnung zu verschönern, bis die Bohrgeräusche dazukamen (um kurz vor 8h) und uns endgültig vom Schlaf abhielten. Da wussten wir: es konnte nichts Normales sein. Wars auch nicht: den Nachbarn gegenüber wird das Bad gerade abgerissen. Es ging also die ganze Woche auch so weiter. Bei ihnen in der Küche und draußen im Treppenhaus fielen die Fliesen von der Wand - oder mal eben der Putz. Erschreckend in welcher Qualität die Häuser gebaut wurden, in denen wir wohnen...
So ging es also die ganze Woche, mit frühaufstehenden, fleißigen Handwerkern! :)
Am Freitag kamen dann drei (ein Pärchen + einer) unserer Freunde aus Heilbronn - das
Pärchen war das, bei dem ich vor ziemlich genau einem Jahr zu Besuch war, und Tausende von Interviews, also den Großteil meines "Feldversuchs" durchführte. Fuchur freute sich über eine Extraportion Streicheleinheiten! :)
Am Samstag gingen wir zur obligatorischen Stadtbesichtigung (die sich in dem spezifischen Fall aus einer Burg- und einer Projekt-Sieben (ein (Rollen-)Spiel- und Comicladen in Nürnberg)-Besichtigung bestand), abends gemütliches Beisammensitzen. Andi hatte am Sonntag Geburtstag, und wir haben noch Film geguckt. Leider ist das Geburtstagskind eingeschlafen! :) Das mussten wir um Mitternacht gewaltsam aus seinen Träumen entreissen.
Und Sonntag... Sonntag war der Tag mit dem schönsten Wetter in diesem Jahr. In der Sonne waren es locker 20°! Ich habe mich in die Sonne gesetzt, Ärmel und Beine gekrempelt und soviele Strahlen aufgenommen, wie ich Fläche hatte, sie einzufangen.
Bösartigerweise war der Sonntag - wo auch noch die Sommerzeit anfing - mein letzter Urlaubstag. Ich hatte heute morgen geschätzte 5 Stunden Zeitverschiebung! Habs aber trotzdem in die Arbeit geschafft.
Mehr als das: ich habe es geschafft, nach der Arbeit heim zu kommen, meine Sachen zu packen und nochmal los zu ziehen: ins Langwasser Bad, wo ich mit "meinem Sportverein" (bin schon länger angemeldet, nur dazu komm ich nicht) Aquafitness trieb. Zugegebenermaßen war ich bestimmt 20 Jahre jünger als der Durchschnitt, aber es war deutlich anstrengender, als ich es mir vorgestellt hatte. Danach noch ein Paar Runden schwimmen, und um ehrlich zu sein kann ich es kaum erwarten, ins Bett zu fallen. So kann man seine Zeitumstellung auch viel leichter verkraften! :)
Ich hoffe, dass ich meine ehrgeizigen (i.S.v, häufig, nicht von Zielen :) ) Sportzielen auch halten kann. Sportzeit zu sparen ist, wie ich immer wieder feststelle, einfach die falsche Ecke zum Sparen.
Sport ist gut, Sport ist gut! (Hoffentlich hängt die Begeisterung so lange an, dass ich mich an den Sportrhythmus wieder gewöhnen kann :) )